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Tipps und Technik rund um den Wohnwagen
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Neuwagenkauf
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Vor allem beim Erstwohnwagen-Kauf sollte vorab die mögliche Anhängelast des zur Verfügung stehenden
Zugfahrzeugs überprüft werden. In den Fahrzeugpapieren ist die max. Anhängelast aufgeführt und kann dort nachgelesen werden. Je nachdem wie schwer der neue Wohnwagen maximal sein darf, kann dies die zur Auswahl
stehenden Wohnwagen etwas einschränken. Da viele Wohnwagenhersteller in jeder “Gewichtsklasse” Wohnwagenmodelle für die verschiedensten Ansprüche anbieten, kann die “Qual der Wahl” hiermit
durchaus erleichtert werden.
Die Zuladung sollte mind. 200 kg betragen. Eine Erhöhung der Zuladung kann über eine Auflastung ab Werk erreicht werden.
Alle Fenster ausstellbar mit Mückenschutz- und Verdunklungsrollo sollte Standard sein.
Bei der Wasserversorgung ist ein Kleinboiler oder Warmwassertherme von Vorteil. Auf eine Dusche kann
man i.d.R. verzichten. Duschen am Campingplatz ist viel komfortabler und macht weniger Putzarbeit.
Von außen zugänglicher Stauraum mit Hilfe von Serviceklappen ist äußerst praktisch.
Kaufen Sie nur bei einem Händler, der auch guten Service anbietet.
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Gebrauchtwagenkauf
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Beim Gebrauchtwagenkauf richtet sich die Kaufentscheidung sehr oft nach den am Markt erhältlichen Wohnwagen.
Der Preis eines Gebrauchtwohnwagens ist sehr stark von seinem Pflegezustand, vom Zubehör und von der momentanen
Nachfrage abhängig. Die Anzahl der Vorbesitzer ist beim Wohnwagenpreis zweitrangig.
Achten Sie darauf, dass Sie einen Wohnwagen mit neuen TÜV und Gasprüfung erwerben. Beim Fachhändler ist dies i.d.R.
ohne Aufpreis möglich.
Sehen Sie unter den Wagen. Speziell an den Ecken sollte der Boden trocken sein. Im Innenbereich sollten die Ecken überprüft werden, ob
sich Feuchtigkeit gebildet hat. Sollten Verfärbungen sichtbar sein, prüfen Sie, ob die Stellen naß sind. Im Kleiderschrank bei der Kamindurchführung darf es nicht morsch oder feucht sein. In den Staukästen an den
Ecken zur Außenwand erkennt man leicht undichte Wohnwägen. Riechen Sie in den Wohnwagen. Riecht er muffig, ist sehr wahrscheinlich schon Feuchtigkeit im Aufbau.
Die Kantenleisten außen und das Kantendichtprofil auf Beschädigungen bzw. undichte Stellen prüfen.
Bei einem vertrauenswürdigen Wohnwagenhändler erhalten Sie werkstattgeprüfte Gebrauchtwagen.
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Vorzelte
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Ob Sie sich ein Vorzelt oder ein Sonnendach anschaffen hängt von Ihren Vorlieben ab.
Ein Sonnendach ist ruck-zuck aufgebaut und bietet Sonnen- sowie etwas Regenschutz. Der Vorzeltaufbau dauert etwas
länger, da dieses mehr Gestängeteile enthält und auch umfangreicher verspannt werden muss. Dafür hat man dann aber auch einen echten Wohnraum zusätzlich.
Achten Sie beim Vorzeltkauf auf gute Markenqualität. Die Vorderwand und die Seitenwände sollten herausnehmbar sein. Das
erleichtert den Aufbau und die Lüftung bei starker Sonneneinstrahlung. Wichtig ist auch das Gewicht. PVC-beschichtete Zelte sind sehr schwer und sind besonders für Saison- und Dauercamping geeignet. Für
Reisecamping gibt es verschiedene leichtere Materialien (meist auf Acrylbasis), die in Verbindung mit Alu- oder Glasfibergestänge die mögliche Zuladung nicht zu stark reduzieren.
Achten Sie auf Dachüberstände. Dachüberstand vorn ist Standard. Seitliche Überstände sind praktisch, da es keine Schmutzstreifen gibt.
Dafür muß man wieder mehr Zusatzgestänge mitnehmen und mehr Abspannarbeit leisten.
Nehmen Sie verschiedene Zeltheringe mit. Der Boden ist oft unterschiedlich hart und
griffig. Ein guter Hering für verschiedene Bodenarten ist der seit bereits mehreren Jahren erhältliche Schraubhering.
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Richtige Beladung
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Wer ohne Hektik packt, der fährt entspannt in den Urlaub - und hat auch weniger vergessen.
Sperrige Teile wie zum Beispiel Vorzelt oder Campingmöbel verschwinden am besten in den
geräumigen Außenstauräumen vom Caravan.
Geschirr gehört in die Oberschränke der Küche. Verwenden Sie unzerbrechliche Teile z.B.
aus Melamin (Kunststoff). Sorgen Sie vor der Fahrt für sichere Unterbringung.
Die Hängeschränke von Wohnwagen nehmen die persönliche Wäsche auf. Hat jeder einen oder
zwei Schränke für sich, geht's an Bord friedlich zu.
Schwere Teile wie Dosen gehören nach unten, das ist sicher und wichtig für die
Gewichtsverteilung. Am besten verkeilen Sie den Proviant, dass er nicht durcheinanderfällt.
Sitztruhen: Platz für Schuhe oder andere Teile, die Sie in der Nähe haben möchten.
Achten Sie darauf, dass das Gewicht links und rechts gleichmäßig verteilt ist.
Beladen Sie so, dass die Deichsellast des Wohnwagens
annähernd so hoch ist, wie die zul.Stützlast des Zugfahrzeugs. Auf keinen Fall Hecklastig laden. Dadurch läuft das Gespann wesentlich ruhiger und sicherer.
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Sicher fahren
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Nachdem Sie Ihren Wohnwagen richtig beladen haben, geht es jetzt auf die Reise.
Auf richtigen Luftdruck achten.
Mit dem Wohnwagen am Haken müssen Sie Ihre Fahrweise etwas umstellen. Die Beschleunigung Ihres Gespanns ist weniger flott. Das ist
vor allem bei Überholvorgängen zu berücksichtigen. Also rechtzeitig Schwung holen und ausscheren. Achten Sie beim Überholen auf reichlich Seitenabstand zu LKW’s und Bussen. Diese entwickeln einen gewaltigen
Sog beim Vorbeifahren. Lenken Sie nicht zu stark dagegen, sonst macht Ihr Gespann nach dem Überholvorgang einen Sprung seitwärts.
Vorsicht bei Gefällstrecken. Wenn Ihr Wohnwagen “schiebt” und die Geschwindigkeit reichlich ist, kann das
Gespann ins Schlingern geraten. Das gleiche kann bei starken Spurrillen passieren. Besonders bei breiteren Wohnwagen ist diese Gefahr größer, da die Räder des Wohnwagens oft in die seitlich versetzten LKW-Spurrillen
abdriften.
Kommt Ihr Gespann doch einmal ins Schlingern, unbedingt die Nerven bewahren, nicht gegenlenken, das Lenkrad kräftig festhalten und
stark abbremsen.
Enge Kurven müssen Sie weit ausfahren, damit der Wohnwagen hinten nicht über den Randstein fährt.
Rückwärtsfahren sollten Sie auf jeden Fall schon vor der Reise mal in Ruhe ausprobieren. Am
besten bei Ihrem Wohnwagenhändler (gibt auch gerne Tipps), oder auf einem großen Supermarktparkplatz am Wochenende. Achtung bei älteren Wohnwagen ohne Rückfahrautomatik. Hier muß man beim Rückwärtsfahren die
Rückfahrsperre an der Auflaufeinrichtung einlegen um keinen Defekt an der Bremsanlage zu verursachen.
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Wartung und Service
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Wartung braucht ein Wohnwagen relativ wenig.
Neben dem Sauberhalten der Außenfläche, sollte man vor allem auf kleine Beschädigungen der Außenhaut achten. Poröse
Dichtungen oder beschädigte Dachhauben gehören rechtzeitig erneuert.
Die Auflaufeinrichtung jährlich an den Schmiernippeln abschmieren. Drehstabfederachsen müssen ebenfalls entsprechend abgeschmiert
werden.
Achskörper und Fahrgestell auf Beschädigungen prüfen, wenn’s mal gerumpelt hat.
Bei hoher Fahrleistung bzw. nach vielen Bremsmanövern regelmäßig die Bremsbeläge prüfen und den Auflaufweg der Bremsanlage nachstellen
lassen. Bei älteren Wohnwagen dabei auch das Radlagerspiel prüfen lassen. Bei behutsamer Fahrweise reicht normalerweise dieser Check bei den TÜV-Vorbereitungsarbeiten alle 2 Jahre.
Die Gasanlage muß alle 2 Jahre von einem Sachkundigen nach DVGW- Arbeitsblatt G 607 abgenommen werden.
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Die Gasanlage
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Die Gasanlage ist eine äußerst sichere Einrichtung, solange nicht unsachgemäß daran herumgeschraubt wird.
Propan- bzw. Butangas ist schwerer als Luft, sinkt also immer zu Boden und verflüchtigt sich nicht im Raum. Darum
sollten auch die Lüftungsöffnungen am Boden des Wohnwagens nicht verschlossen werden. Im Schadensfall auströmendes Gas kann somit ungehindert ins Freie abströmen. Außerdem kann durch diese Öffnungen die
Frischluft nachströmen, die beim Kochen mit der offenen Gasflamme verbraucht wird. Übrigens: Campinggas ist ungiftig.
Die Gasanlagen haben einen Betriebsdruck von 30 mbar. Früher war der Betriebsdruck mit 50 mbar festgelegt. Es sind somit beide
Varianten im Umlauf. Achten Sie beim Austausch des Gasreglers, der neben den Gasschlauch alle 10 Jahre getauscht werden muß, auf den Betriebsdruck. Ein entsprechender Betriebsdruckaufkleber muß im Gaskasten
vorhanden sein.
Den Inhalt einer Gasflasche kann man nur durch Wiegen feststellen. Das Leergewicht (Tara) der Flasche ist am Griff
eingeprägt. Am Druck kann man die Füllmenge nicht feststellen. Es gibt mittlerweile allerdings sehr exakte elektronische Inhaltsanzeigen (z.B. GIM = Gasflascheninhaltsmesser von der Fa. Reich).
Alle 2 Jahre muß die gesamte Gasanlage einer Gasprüfung von einem anerkannten Sachkundigen unterzogen
werden. Diese Prüfung wird durch einen Aufkleber und der Gasprüfbescheinigung dokumentiert.
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Die Elektroanlage
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In Wohnwagen ist die elektrische Anlage in 2 Stromkreise unterteilt. 12 V und 220 V.
Die 12 V-Anlage wird normalerweise von der Autobatterie über die Anhängersteckdose bei richtiger Belegung der Kontakte gespeist. Separate Bordbatterien, wie bei Reisemobilen, sind im Wohnwagen nicht serienmäßig vorhanden. Achtung: Eine Bordbatterie im Gasflaschenkasten ist nur zulässig, wenn sie in einem geschlossenen Behälter untergebracht ist. Eine Offene Zündquelle ist im Gaskasten nicht zulässig. Die 12 V Verbraucher beschränken sich bei älteren Wohnwagen nur auf die Beleuchtung von Küche, Toilettenraum und evtl noch eine Leuchte im Schlafraum, auf die Wasserversorgung sowie den Kühlschrank. Bei neueren Wohnwagen kann i.d.R. die gesamte Elektrik wie z.B. Heizungsumluftgebläse, die Toilettenspülung, die gesamte Beleuchtung usw. betrieben werden.
Den Kühlschrank kann während der Fahrt mit 12 V betrieben werden. Jedoch muß man darauf achten, daß bei einer längeren Pause der
Kühlschrank abgeschaltet wird, damit die Autobatterie nicht entleert wird. Nach den neuesten Belegungsplänen ist daher der Kontakt für den Kühlschrank Zündschloßgesteuert. Achten Sie auf jeden Fall auf die richtige Belegung der Anhängersteckdose. Es kommt regelmäßig vor, daß Autowerkstätten diese Belegung gar nicht oder falsch ausführen. Auch bei einer ab Werk montierten Anhängekupplung sind u.U. nicht alle Kontakte angeschlossen.
Steht der Wohnwagen am Campingplatz wird die Stromversorgung über die 220 V Anlage versorgt. Der Anschluß erfolgt über eine
3-polige CEE-Kupplung. Sie sollten immer zwei passende Adapterkabel (1 Adapterkabel CEE-Kupplung / Schukostecker und 1 Adapterkabel CEE-Stecker / Schukosteckdose) und eine Kabeltrommel dabei haben. Das
zweite Adapterkabel benötigen Sie am Campingplatz zum Anschluss am Stromverteiler.. Beachten Sie die Absicherung am Campinplatz. Diese ist gelegentlich so schwach, dass bei einem Haarfön bereits die Sicherung am
Stromverteiler anspricht.
Verbindungskabel im Freien müssen in Gummiausführung sein und mind. 2,5 qmm Querschnitt haben.
Achtung: Änderungen und Einbauten der Elektroanlage dürfen nur vom Fachmann durchgeführt werden.
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Kontakt
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Stromkreis
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Kabelfarbe / Querschnitt
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Bemerkung
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1
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Blinker links
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gelb / 1,5 qmm
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2
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Nebelschlußleuchte
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blau / 1,5 qmm
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vor 1991 Dauerstrom für Wohnwagen
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3
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Masse (für Kontakt 1-8)
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weiß / 2,5 qmm
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4
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Blinker rechts
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grün / 1,5 qmm
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5
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Schlußleuchte, Umrißleuchte, Begrenzungsleuchte und Kennzeichenleuchte rechts
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braun / 1,5 qmm
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6
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Bremsleuchten
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rot / 1,5 qmm
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7
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Schlußleuchte, Umrißleuchte, Begrenzungsleuchte und Kennzeichenleuchte links
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schwarz / 1,5 qmm
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8
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Rückfahrleuchte
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Bei Wohnwagen noch keine Pflicht
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9
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Dauerstrom
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blau / 2,5 qmm
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10
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Stromversorgung Zündhaltergesteuert für Kühlschrank bzw. Ladeleitung für separate
Wohnwagenbatterie
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blau/weiß / 2,5 qmm
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11
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Masse für Kontakt 10
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weiß/rot / 2,5 qmm
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12
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nicht belegt
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13
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Masse für Kontakt 9
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weiß/blau / 2,5 qmm
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Die Masseleitungen dürfen Anhängerseitig nicht verbunden sein.
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Die beiden Lampen der Kennzeichenbeleuchtung dürfen jeweils nur mit einer
Seite der Schlußleuchten verbunden sein.
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Außerhalb der Urlaubszeit sollte der Wohnwagen am besten in einer gut belüfteten Garage oder Scheune untergebracht werden. Ist
gute Durchlüftung nicht gewährleistet, steht Ihr Urlaubsgefährt besser ganz im Freien. Die zwangsläufig entstehende und anhaltende Luftfeuchtigkeit in einem geschlossenen Raum lässt den Wohnwagen in relativ kurzer
Zeit schlecht “riechen”. Ein Carport ist die optimale Unterkunft für Ihren Caravan.
Vorher den Wagen waschen und evtl. wachsen.(zumindest das Dach) Wassertanks entleeren, Wasserhähne geöffnet lassen,
evtl. vorhandenen Boiler entleeren und Toilettenspülwasser entleeren. Achtung: bei Thetford Kassettentoilette auch Einfüllstutzen entleeren.
Wenn Sie Ihren Wohnwagen mit einer Plane abdecken, achten Sie darauf, daß unbedingt genug Frischluft unter der Plane zirkulieren kann.
Am besten auf das Dach unter die Plane quer Dachlatten oder Styroporblöcke auf die Kanten des Wohnwagens legen. Achten Sie auch darauf, daß die Plane an den Fenstern nicht scheuern kann. Auch fest gespannte Planen,
die an den Fenstern anliegen, machen häßliche matte Stellen auf den PVC-Glasscheiben.
Den Wohnwagen aufbocken, damit die Achse und Reifen entlastet werden. Den Reifendruck erhöhen, um Abplattung zu vermeiden.
Im Innenraum die Polster hochstellen, um Luftzwischenräume zu schaffen. Luftentfeuchter im Wohnwagen gewährleisten
immer trockene Luft, wenn regelmäßig das Granulat erneuert wird. Schüsseln oder Becher gefüllt mit Salz im Wohnwagen, sind nicht unbedingt eine Garantie für trockene Luft. Kühlschrank offen lassen. Die
Stauklappen der Oberschränke können geöffet bleiben. Kleiderschrank- und Toilettenraumtüren verziehen sich leicht, wenn Sie längere Zeit offen stehen. Lassen Sie diese lieber geschlossen.
Falls die Verdunklungsrollos an den Fenstern heruntergezogen sind, kann es unter Umständen bei starker Sonneneinstrahlung durch starke
Temperaturunterschiede zu feinen Rissen in den Fensterscheiben kommen. Lassen Sie die Rollos oben und decken lieber die Polster, zum Schutz vor ausbleichen, mit Tüchern ab. Außerdem schont dies zusätzlich die
Rollofedern, die ansonsten sehr schnell erlahmen und nachgespannt werden müssen.
Entfernen Sie alles Frostgefährdete aus dem Wohnwagen.
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Wintercamping ist fast schöner als Sommercamping. Das hört man von immer mehr Campern. Es stimmt, wenn man richtig ausgerüstet ist.
Bei neueren Wohnwagen braucht man sich über die Wintertauglichkeit keine großen Gedanken zu machen. Alte Wohnwagen
kann man um- bzw. aufrüsten.
Ein Heizungs-Umluftgebläse mit entsprechender Rohrverlegung und hinterlüftete Rückenlehnen sind Pflicht.
Im Wohnwagen muß man immer für ausreichend Frischluft sorgen. Dazu am besten immer eine Dachluke leicht geöffnet
lassen. Die erwärmte feuchte Luft wird dadurch laufend nach außen transportiert und frische trockene Luft kann nachströmen. Darum sollten auch die Zwangsbelüftungen am Boden nicht verschlossen werden. Mit diesem
System haben Sie immer eine wohlig warme Stube dabei.
Ein kleines Wintervorzelt vor der Tür bringt Stauraum für die notwendigen Dinge im Winter wie Ski, Schneeschaufeln, Schlitten usw.
Außerdem hat man damit einen trockenen Vorraum, wenn’s stürmt und schneit.
Die Kühlschranklüftungsgitter sollten abgedeckt werden. Den Kamin am Dach mit Kaminverlängerungen versehen. Für
die Fenster hinten und vorne gibt es praktische Winter-Alumarkisen, damit bei Frost und Schneefall der Blick nach draußen in die Winterlandschaft nicht getrübt wird. Für die Gasanlage ist eine Umschaltautomatik
(Truma Duo-Control) notwendig, denn meistens ist nachts eine Gasflasche leer. Und dann aufstehen, um Flaschen zu wechseln? Die Automatik machts von alleine. Viele Wintercampingplätze haben sogenannte
Gasstraßen. An diesen Standplätzen wird der Wohnwagen direkt mit der zentralen Gasversorgung verbunden. Abgerechnet wird der Verbrauch mit Gaszähler.
Wintercampingplätze sind größtenteils hervorragend ausgestattet. Dabei lassen die Sanitäranlagen selten
Wünsche offen. Trockenräume für Skischuhe und Anzüge sind immer vorhanden. Sollten Sie sich für Wintercamping interessieren, kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Stellplatz. Winterplätze sind während der
Winterferien meist sehr stark belegt.
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Tempo 100 mit Wohnwagen
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Sie dürfen unter bestimmten Vorausssetzungen mit Ihrem Wohnwagen auf deutschen Autobahnen und Kraftfahrstraßen mit Tempo 100 fahren.
1. Bei Wohnwagen
darf das zulässige Gesamtgewicht des Caravans das Leergewicht des Zugfahrzeugs nicht überschreiten. (Beispiel: Leergewicht des Zugfahrzeugs 1400 Kilogramm => max. zul. Gesamtgewicht des Anhängers 1400 Kilogramm.)
2. Das Zugfahrzeug muss mit einem Antiblockiersystem (ABS) ausgerüstet sein. Die max. zul.
Anhängelast des Zugfahrzeugs darf nicht überschritten werden
3. Der Wohnwagen muß mit “hydraulischen Schwingungsdämpfern” (normale Stoßdämpfer) versehen
sein. Der Wohnwagen muß mit einer ISO-zugelassenen Stabilisierungseinrichtung (z.B. Alko AKS oder Winterhoff WS
3000 Stabilisierungskupplung ausgerüstet sein) Die Wohnwagenreifen müssen mind. für
Geschwindigkeit 120 km/h zugelassen sein (Geschwindigkeitskategorie “L”) Die Reifen am Caravan müssen jünger als 6 Jahre sein (Herstelldatum) Die größtmögliche
Stützlast des Gespanns ist auszunutzen.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, erhalten Sie nach dem Vorführen bei TÜV/Dekra oder GTÜ eine Bescheinigung zur Vorlage bei Ihrer Zulassungsstelle. Bei neuen Wohnwagen ist ab Werk bereits eine entsprechende Bescheinigung vorhanden.
Diese Bescheinigung gilt nur
für den Caravan. Es können somit verschiedene Zugfahrzeuge benutzt werden, soweit diese den Anforderungen in Punkt 2 entsprechen.
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Tipps vom Fachmann
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Schlechte Kühlleistung des Kühlschranks im Sommerurlaub?
In der heißen Jahreszeit kann es auch bei neueren Kühlschränken zu starken Leistungseinbußen kommen, da
Absorberkühlschränke nun mal außentemperaturabhängig funktionieren. Eine bewährte Methode ist: einfach den Deckel des Gefrierfaches ausbauen.Durch die größere Kühloberfläche erreicht man zum Teil enorme
Kühlverbeserung. Oder man nutzt entsprechende im Fachhandel angebotene Kühlschrank-Ventilatoren.
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Haben Sie spezielle Fragen zu Wohnwagen, Zubehör, Einbau von Zubehör oder zur Wohnwagenraparatur?
Fragen Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.
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© 2011 Lauschke Caravan und Freizeit - Gewerbering 1A
- 84085 Langquaid Tel.: 09452/9399030 - Fax
09452/9399039 - Mail: service@wohnwageninfo.de
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